Der französischstämmige Paul Gannay kommt im Jahr 1906 nach dem Abschluss seines Studiums zur Banque de l’Indochine. Er beginnt ganz unten und arbeitet sich bis in die höchsten Führungspositionen hoch. 1920 wird er Direktor der Filiale Saigon und 1926 Generalinspektor der Bank. In dieser Funktion kontrolliert er alle Niederlassungen des Netzwerks und unterhält Beziehungen zu den höchsten lokalen Behörden.

 
Erfolgreiches Krisenmanagement

Dank seines Talents spielt er eine entscheidende Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Kolonie, wo er außerdem Vertreter des Roten Kreuzes für Indochina ist. In den 1930er Jahren spielt er eine entscheidende Rolle dabei, die Wirtschaft Indochinas während der Weltwirtschaftskrise vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Unter der japanischen Besatzung und während des Indochinakriegs gelingt es ihm, die Unabhängigkeit der Bank zu bewahren. 

 
Schon zu Lebzeiten eine Legende 

Paul Gannay ist auch wegen seiner einzigartigen Persönlichkeit in Erinnerung geblieben. Trotz seiner wichtigen Position in der Saigoner Gesellschaft pflegt er einen einfachen Lebensstil. Er war in Shorts und Sandalen anzutreffen ... auch wenn er einen schwarzen Panther als permanenten Hausgast hatte ...

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