Der 1829 als Sohn einer Schweizer Banquiers familie geborene Edouard Hentsch hat schon in jungen Jahren internationale Orientierung und Unternehmergeist gezeigt, was Indosuez bis heute prägt. Nach dem Studium in Deutschland und einer Ausbildung in Großbritannien gründet er mit 21 Jahren sein erstes eigenes Unternehmen: Coulon, Hentsch & Co.

Später zieht er nach Paris, wo er seine Laufbahn als Unternehmer fortsetzt. Schon bald prägt sein Name die Finanzwelt entscheidend mit. Er beteiligt sich außerdem an der Gründung mehrerer Bankinstitute, die bis heute bestehen.

 

Gründer großer Bankinstitute, die heute noch bestehen

Edouard Hentsch nimmt in seiner beruflichen Laufbahn verschiedene Positionen ein, etwa als Gründer der Société Générale, in deren Verwaltungsrat er von 1864 bis 1870 sitzt. Später als Geschäftsführer und später Präsident des Crédit Foncier Colonial; sowie als Gründer und Verwaltungsratsmitglied der Banque de Paris et des Pays Bas im Jahr 1872.

 
Gründer, Aktionär und Präsident eines internationalen Netzwerks

Im Jahr 1875 gründen mehrere Finanzinstitute die Banque de l’Indochine – darunter die Maison Hentsch, Lutscher & Cie., zu dessen Aktionären er gehört, sowie das von ihm geleitete Comptoir d’Escompte de Paris.  Als Vertreter dieser beiden Gesellschaften und als Privataktionär wird er der erste Vorsitzende der Banque de l’Indochine. Während der 14 Jahre seines Mandats eröffnet er eine Niederlassung in Paris und gründet Standorte im asiatisch-pazifischen Raum: Saigon (1875), Pondichéry (1877), Haiphong (1885), Hanoi (1886) und Nouméa (1888). 

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